Altai - Ajil Dach - Aiil roof - PushTrail

Auf den spirituellen Spuren einer alten Altai Kultur…

Nach so viel Natur und langanhaltenden Wanderung freuten wir uns schon auf den nächsten Teil unserer Reise.

Nachdem Abstieg und dem Zurückkehren auf der Shishiga fuhren wir weiter zu einem Freilichtmuseum, welcher am Anfang eines geschützten Gebietes steht.

Dieses Gebiet gehört zu den heiligsten Orten im Altai. Das lang gezogene Tal Utsch Änmäk beherbergt hunderte von Hügelgräber (Kurgane), Obelisken und sonderbare Steinformationen, welche offensichtlich vom Menschen ausgelegt wurden.

Doch bevor wir das alles sehen konnten, siedelten wir uns erst einmal in einem sechseckigen Gebäude namens Aijil ein. Dieses Gebäude hat einen Blockbohlen Unterbau und ein tiefgezogenes steiles Dach. Dies ist schon die moderne Bauweise solcher Behausungen. Den Ursprung hat das Haus in einer Art Tipi-Zelt, bloß aus Birkenrinde oder aus sehr dicker Zedernrinde gemacht. Ähnliche Behausungen findet man fast überall in Sibirien bei Ureinwohnern, bis hoch in den tiefen Norden. Dort werden sie Tschum genannt.

– Altai’s lokale Küche –

Am Abend erwartete uns eine Degustation der lokalen Küche. Eine Vielzahl sonderbarer, aber auch leckerer Häppchen. Man muss bedenken, dass die Altai-Menschen überwiegend von Viehhaltung und Jagd lebten. Somit besteht die Küche fast ausschließlich aus Fleisch, Milch und allerlei Milcherzeugnisse. Gar der Schnaps ist aus Milch gebrannt!

In den nächsten Tagen erfuhren wir wie tief die kulturellen Wurzeln reichen. Unerklärlich ist, wie Menschen es geschafft hatten solch aufwendige Hügelgräber mit einfachsten Mitteln zu bauen. Das Erstaunliche ist nicht die Architektur, sondern, die Durchdachte Funktion und, das Spiel mit dem Magnetfeld. Mehr erfahrt Ihr vor Ort….

Ebenso erfuhren wir mehr über den Glauben der Menschen. Obwohl sie turkstämmig sind und nach ihrem Auslegen der Ursprung aller Turkvölker sind, sind die Menschen Heidnisch geprägt.
Sie glauben an den Weltenbaum – genauso wie die Wikinger – haben Schamanen als spirituelle Weltengänger und verehren Naturgeister.

In ihren Legenden ist eine Wölfin der Ursprung aller Turkvölker.

Interessant ist auch, dass deren Jahreszählung auf 12 Jahren beruht. Man feiert dort seinen Geburtstag erst alle 12 Jahre. Und nach Erreichen von 60 Jahren, machen sich die Menschen Gedanken, wie Sie Ihr Leben vor dem großen Schöpfer rechtfertigen. Nachdem sie ihr Leben und ihre Familien gelebt und aufgebaut hatten, Kinder auf die Beine gestellt haben, fangen viele Altai-Menschen gemeinnützige Projekte an. Diese Vorhaben sollen zusätzlich zu den Standardlebensaufgaben, die Rechtfertigung geben in den Himmel zu kommen.

Jo, und den Rest erlebt und hört am besten selber!

 

Hier aber schon mal ein paar Bilder zum Erzählten…

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